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In eigener Sache

Peter Linzenkirchner, Lisardo Multimedia in Augsburg. Freelance und Partner für Design- und Webagenturen in Augsburg und München. Pixelgenaue Templates, valides HTML, barrierearm. TYPO3-Projekte, Extension-Programmierung und mehr ... 

dokuwiki ist eine feine Sache: einfach und schnell installiert, flott angepasst und dann simpel im täglichen Umgang. Wenn da nicht die (ziemlich zahlreichen) Updates wären. Diese Update-Beschreibung hier lehrt mir wirklich das Gruseln. Ich kann nur jedem raten sich das vorher ganz genau durchzulesen, damit er weiß, worauf er sich einlässt. Und unbedingt beachten, dass der data-Ordner (der logischerweise alle Daten enthält) im Update mit drin ist und bei einem Fehler auch ersetzt wird. Durch einen leeren data-Ordner, versteht sich. 

Jedenfalls ein dickes Lob an das Core-Team von TYPO3. Erst wenn man so was liest (und noch schlimmer: regelmäßig durchziehen muss) dann weiß man richtig zu schätzen, welch verdammt gute Arbeit das Install-Tool von TYPO3 darstellt. 

Kategorien: Sonstiges  Kommentare 0
Tags: dokuwiki

Mit less kann die Entwicklung von umfangreichen CSS-Strukturen vereinfacht werden: Es ermöglicht den Variablen, Operationen und Funktionen innerhalb einer CSS-Datei. So können zum Beispiel zu Beginn der CSS-Datei Farben, Maße und andere einheitliche Elemente definiert und anschließend als Variablen (oder eigentlich eher als Konstanten) verwendet werden. Mit Hilfe von »nested rules« kann man (wie im Typoscript) auf die lästigen Selektoren verzichten und statt dessen die CSS-Regeln einfach ineinander verschachteln. Und vieles mehr – bitte einfach auf der Originalseite nachlesen, es gibt da eine gute Dokumentation aller Techniken. 

Obwohl mich less fasziniert, seit ich es zum ersten Mal gesehen habe (was für eine Zeitersparnis beim Entwickeln!) setze ich es bisher nicht ein, da die less-Dateien natürlich irgendwie aufbereitet werden müssen, bevor der Browser sie interpretieren kann. Das funktioniert entweder direkt im Bowser über JavaScript oder serverseitig über ein Ruby-Skript.

Genauer erklärt ist das Ganze hier: less: The dynamic stylesheet language. 

Nun ist Ruby nicht auf allen Servern installiert und der Einsatz im Browser über JavaScript schmeckt mir auch nicht. Also war das für mich bisher ein interessanter Ansatz, aber mehr auch nicht. Bis mir das hier untergekommen ist: less.app for Mac OS X. Die App funktioniert so: ich versehe meine CSS-Datei mit der Endung .less und arbeite darin mit den less-Befehlen, wie üblich in Textmate. Vorher übergebe ich den ganzen Prohekt-Ordner an die less-App, teile der App mit, in welchen Ordner die CSS-Dateien kompiliert werden sollen, und jedes Mal wenn ich jetzt die less-Datei speichere, wird die CSS-Datei kompiliert, auf Wunsch auf minifiziert. Da die Datei geparst wird, werden dabei auch gleich noch alle kleinen Syntaxfehler gefunden ... Schöner gehts nicht; das wird in Zukunft verwendet!

Auf der Seite gibts ein kurzes Video, das den Einsatz erklärt. 

Weiterführende Links

 

Kategorien: HTML & CSS  Kommentare 2
Tags: css, less, mac