Schnellnavigation:

Kategorien

« Juli 2014»
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 0.91Nachrichten
RSS 2.0Nachrichten

In eigener Sache

Peter Linzenkirchner, Lisardo EDV Beratung in Augsburg. Freelance und Partner für Design- und Webagenturen in Augsburg und München. Pixelgenaue Templates, valides HTML, barrierearm. TYPO3-Projekte, Extension-Programmierung und mehr ... 

Das neue iPad 3 hat jetzt 1.536 mal 2.048 Pixel – viermal mehr als das iPad 2 und damit mehr als die meisten Desktop-Monitore. 

Halten wir mal fest, was eine moderne Internetseite heute leisten soll: 

  • Sie soll auf einem Office-PC laufen: also 1024x768 Pixel auf Internet Explorer 6
    (ja, den gibts noch – und leider haben oft die Aufraggeber die schlechteste PC-Ausstattung, die man sich denken kann.)
  • Natürlich soll sie auch auf allen Zwischenstufen zwischen der Internet-Steinzeit und der Post-Moderne toll aussehen (Internet Explorer 7 und 8) . 
  • Und sie soll natürlich auf einem modernen Desktop-PC präsentabel aussehen, also bei allen Auflösungen über 1024 topp Eindruck machen und alle Möglichkeiten der aktuellen Safari, Chrome, Firefox, Opera und Internet Explorer 9 nutzen. 
  • Auf iPhone oder Android-Handy soll sie zumindest benutzbar sein, oder noch besser, gleich auf eine besondere mobile Darstellung umschalten. 
  • Und nicht vergessen: iPad 1 und 2 sowie deren Konkurrenten sind weit verbreitet und haben zwar moderne Browser aber Pixel bis max. 1024. 
  • Und jetzt ein iPad mit einer Pixelzahl eines riesigen Desktop-Monitors, aber zusammengequetscht auf ein DINA 4 Blatt. Keine Frage, dass die anderen Anbieter rasch nachziehen und wie immer versuchen, Apple zu übertreffen. Damit hat der MegaPixelWahn der Photobranche endlich die  Computerbranche erreicht. 

Mit den herkömmlichen Mitteln des Webdesign geht das nicht mehr. Natürlich können wir vier Varianten einer Seite anbieten (Steinzeit, Middle-Age, Moderne, Post-Moderne), aber kein Kunde wird bereit sein, dafür auch den vierfachen Betrag zu bezahlen. Die Lösung könnte (muss?) »Responsive Design« sein: ein Design, das vom kleinsten (und in der Zukunft wichtigsten Device) ausgeht (»mobile first«), für größere Ausgabegeräte andere/höher aufgelöste Inhalte nachlädt und über »Media Queries« sich selbst abhängig von der Monitorauflösung dynamisch umgestaltet. 

Das ist ein spannender Ansatz, aber auch eine Herausforderung: rein technisch für uns Webentwickler, aber auch für die Designer von Webseiten. Wer mit solchen Designs erfolgreich sein will, wird sich endgültig frei machen müssen von allen Vorstellungen aus der Print-Welt. Nichts bleibt mehr gleich: keine Breiten, keine Höhen, keine Bildgrößen, keine Auflösungen und schon gar keine Schriftgrößen. 

Pixelgenaues Webdesign? Vergiss es, das ist von gestern ... 

Kategorien: Sonstiges  Kommentare 0

Mit jQuery (und den anderen JavaScript-Frameworks) wird es immer leichter, Animationen, Akkordions und interaktives KlimBim auf einer Seite unterzubringen. Leider: je leichter es wird, desto gedankenloser wird es auch eingesetzt. Zwei Beispiele in der neuen Homepage von tpyo3.org: 

Die Animationen auf der Homepage

Sie sind schön, zweifellos, aber nur jede einzeln für sich, und nur beim ersten Ansehen. Danach nerven sie genauso wie jedes Werbebanner, zum Beispiel die MediaMarkt-Werbung. Vor allem, wenn sie so massiert auftreten: drei bewegte Elemente auf einer Seite mit unterschiedlichem Rhythmus und unterschiedlicher Geschwindigkeit. Leider sind es keine Flash-Animationen sondern eben jQuery, und können deshalb nicht einfach abgeschaltet oder gefiltert werden. 

Die Document-Library

(Siehe hier) Das war früher eine schmucklose, langweilige Seite mit Text und Links. Jetzt ist sie hübsch aber ich klicke mir den Wolf, bis ich gefunden habe, was ich brauche. Aufklappen – Lesen – nächstes Aufklappen – Lesen – wars nicht – wieder aufklappen – oder wars doch grad eben – nochmals aufklappen ... nerv. Akkordions sind nett anzuschauen, aber bis auf wenige Ausnahmen sind sie Usabilty-Katastrophen. Ja, die alte Seite war langweilig, aber sie hat mich ganz schnell zu den Links / Texten gebracht, die ich brauchte. 

Nicht alles was hübsch ist, ist auch praktisch. Und nicht alles, was man machen kann, sollte man machen. 

Kategorien: Sonstiges  Kommentare 0

Allgemein wird er ja hoch gelobt, der App-Store von Apple. OK, wenn man den Namen einer App weiß, findet man sie wirklich sofort. Der Store ist performant, und man gibt sein Geld nirgends sonst so komfortabel und schnell in andere Hände als dort. Das ist mehr als vergleichbare Shops können. 

Aber wehe, man möchte sich einen Überblick verschaffen, was es dort so alles gibt. Zum Beispiel einfach ein bisschen Schmökern, wie in einer Buchhandlung. Dann wird man von einer unsortierten Fülle an unbrauchbaren Apps regelrecht erschlagen. Beispiel die Rubrik Referenz: Klick auf  «Alle anzeigen» ergibt momentan 5243 Apps für das iPad. Toll? Nein, ganz im Gegenteil: Referenzen sind Lexika, Nachschlagewerke, Sammlungen und ähnliches - da interessieren mich einfach keine arabischen, chinesischen, japanischen, kyrillischen oder aramäischen Titel. Nicht mal spanische, portugiesische, französische, polnische, tschechische oder italienische. Ich suche welche, die mit meiner Lebenswirklichkeit hier in Deutschland zu tun haben, und die finde ich nicht - bzw. ich finde 2-3 pro Seite, versteckt unter fast 100 anderen Apps, mit denen ich nicht das geringste anfangen kann, weil ich nicht mal ihre Titel lesen kann. 

Offensichtlich ist es unmöglich, diesen schier endlosen Haufen nach der eigenen Sprache zu sortieren. 

Ich komme mit dem Store nur auf eine Art klar: ich suche bei Google oder über einige Portale nach sinnvollen Apps und lade sie mir dann aus dem Store runter, über die Textsuche. Alles andere ist Zeitverschwendung. 

Von wegen, eine App über den Store vermarkten: das kann man stecken. Ohne gute Präsenz bei Google, ohne Werbung bei App-Portalen und im Social Web geht man in dem chaotischen digitalen Müll im Apple-Store schlicht unter. 

Kategorien: Sonstiges  Kommentare 0

dokuwiki ist eine feine Sache: einfach und schnell installiert, flott angepasst und dann simpel im täglichen Umgang. Wenn da nicht die (ziemlich zahlreichen) Updates wären. Diese Update-Beschreibung hier lehrt mir wirklich das Gruseln. Ich kann nur jedem raten sich das vorher ganz genau durchzulesen, damit er weiß, worauf er sich einlässt. Und unbedingt beachten, dass der data-Ordner (der logischerweise alle Daten enthält) im Update mit drin ist und bei einem Fehler auch ersetzt wird. Durch einen leeren data-Ordner, versteht sich. 

Jedenfalls ein dickes Lob an das Core-Team von TYPO3. Erst wenn man so was liest (und noch schlimmer: regelmäßig durchziehen muss) dann weiß man richtig zu schätzen, welch verdammt gute Arbeit das Install-Tool von TYPO3 darstellt. 

Kategorien: Sonstiges  Kommentare 0
Tags: dokuwiki

Mit less kann die Entwicklung von umfangreichen CSS-Strukturen vereinfacht werden: Es ermöglicht den Variablen, Operationen und Funktionen innerhalb einer CSS-Datei. So können zum Beispiel zu Beginn der CSS-Datei Farben, Maße und andere einheitliche Elemente definiert und anschließend als Variablen (oder eigentlich eher als Konstanten) verwendet werden. Mit Hilfe von »nested rules« kann man (wie im Typoscript) auf die lästigen Selektoren verzichten und statt dessen die CSS-Regeln einfach ineinander verschachteln. Und vieles mehr – bitte einfach auf der Originalseite nachlesen, es gibt da eine gute Dokumentation aller Techniken. 

Obwohl mich less fasziniert, seit ich es zum ersten Mal gesehen habe (was für eine Zeitersparnis beim Entwickeln!) setze ich es bisher nicht ein, da die less-Dateien natürlich irgendwie aufbereitet werden müssen, bevor der Browser sie interpretieren kann. Das funktioniert entweder direkt im Bowser über JavaScript oder serverseitig über ein Ruby-Skript.

Genauer erklärt ist das Ganze hier: less: The dynamic stylesheet language. 

Nun ist Ruby nicht auf allen Servern installiert und der Einsatz im Browser über JavaScript schmeckt mir auch nicht. Also war das für mich bisher ein interessanter Ansatz, aber mehr auch nicht. Bis mir das hier untergekommen ist: less.app for Mac OS X. Die App funktioniert so: ich versehe meine CSS-Datei mit der Endung .less und arbeite darin mit den less-Befehlen, wie üblich in Textmate. Vorher übergebe ich den ganzen Prohekt-Ordner an die less-App, teile der App mit, in welchen Ordner die CSS-Dateien kompiliert werden sollen, und jedes Mal wenn ich jetzt die less-Datei speichere, wird die CSS-Datei kompiliert, auf Wunsch auf minifiziert. Da die Datei geparst wird, werden dabei auch gleich noch alle kleinen Syntaxfehler gefunden ... Schöner gehts nicht; das wird in Zukunft verwendet!

Auf der Seite gibts ein kurzes Video, das den Einsatz erklärt. 

Weiterführende Links

 

Kategorien: HTML & CSS  Kommentare 2
Tags: css, less, mac
Besuchen Sie mich auf Google+