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In eigener Sache

Peter Linzenkirchner, Lisardo EDV Beratung in Augsburg. Freelance und Partner für Design- und Webagenturen in Augsburg und München. Pixelgenaue Templates, valides HTML, barrierearm. TYPO3-Projekte, Extension-Programmierung und mehr ... 

Zur Zeit wird gefiltert nach: SEO
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Websites werden regelmäßig überarbeitet und Redesigns unterzogen. Die Gründe sind vielfältig: altbackenes Design muss dringend modernisiert werden, Verbesserungen in der Benutzerführung sind überfällig, die Kunden erwarten neue technische Möglichkeiten, oder es haben sich Geschäftsbereiche geändert. Redesigns sind nötig und können eine große Chance sein. 

Aber sie sind auch ein Risiko – nämlich wenn bei der aufwändigen Arbeit mit Design, Struktur und Usability die Suchmaschinen vergessen werden. Es reichen ein paar Fehler, und das Redesign führt zu einem massiven Absturz in den Suchmaschinen. Einem Absturz, von dem sich die Site monatelang nicht erholt. 

Der wichtigste Grund ist simpel: ein Redesign ist meist mit einer Änderung der technischen Basis und häufig mit einer internen Umstrukturierung der Inhalte verbunden. Das heißt, eine Seite die vorher über eine URL wie /index.php?id=123 erreicht wurde, ist jetzt vielleicht so zu erreichen: /produkte/kategorie/mein-tolles-produkt1/. Eigentlich ein Fortschritt, da die alten URLs mit Parametern durch sprechende URLs ausgetauscht wurden. Aber leider sind jetzt alle alten Links nicht mehr aufrufbar bzw. enden in einem 404-Fehler (Seite nicht gefunden). 

Und solche SEO-Fehler haben leider Konsequenzen: 

  • Alle externen (Back-)Links, die bisher auf unsere Site verlinkt haben, sind nicht mehr gültig. Damit landen potentielle Kunden, die auf solche Links klicken, auf einer Fehlerseite.
  • Backlinks sind aber essentiell für die Gewichtung der Site gegenüber der Konkurrenz.  Ohne Backlinks landet unsere Site in den Trefferlisten der Suchmaschinen eher weiter unten, nach der Konkurrenz mit Backlinks.  
  • Die Suchmaschinen nehmen die alten URLs nicht sofort aus dem Index, sondern senden noch monatelang Besucher auf die alten Seiten und damit auf die Fehlerseite. 
  • Aufgrund der Vielzahl von zerbrochenen Links wird unsere Site in den Suchmaschinen zusätzlich abgewertet. 

Das wollen wir vermeiden. 

1. Analyse des Ist-Zustands

Die URL-Struktur der alten Site muss analysiert werden: 

  • welche Seiten werden verschoben
  • welche Seiten fallen weg 
  • welche Backlinks gibt es, welche sind die wichtigsten
  • welche Backlinks fallen durch die Umstrukturierung evtl. weg

Ausserdem sollte der Prozess der Umstrukturierung durch Analyse-Tools überwacht werden. 

2. verschobene Inhalte

Wenn Inhalte verschoben werden (bzw. wenn sich ihre URL ändert) muss für jede URL eine 301-Weiterleitung eingerichtet werden. Die Suchmaschinen wissen dann, dass der alte Inhalt unter einer neuen URL erreichbar ist, und passen ihre Trefferlisten an. Je nach Größe der Site und Ausmaß der Umstrukturierung kann das Einrichten dieser Weiterleitungen sehr aufwändig werden, evtl. muss für jede geänderte URL manuell eine Weiterleitung eingerichtet werden. Die Umstrukturierung der Seiten sollte deshalb so vorgenommen werden, dass allgemeine Regeln für die Weiterleitungen eingerichtet werden können. 

3. zu entfernende Inhalte

Seiten, die nicht mehr benötigt oder nicht mehr erwünscht sind, sollten ebenfalls zuerst analysiert werden. Wenn sie keinen Traffic bringen (und keine Backlinks auf sie verweisen!), spricht nichts dagegen, sie auf eine 404-Seite zu leiten und damit aus dem Suchmaschinen-Index entfernen zu lassen. Wenn sie aber Traffic bringen – oder gar Ziel von wichtigen Backlinks sind –, ist es ratsam, die Seiten nicht zu löschen und statt dessen die Inhalte zu überarbeiten und auf die Traffic-bringenden Keywords zu optimieren. Diese Seiten sind Kapital, kein Ballast. 

4. On-Site-Optimierung

Grundsätzlich muss eine On-Site-Suchmaschinenoptimierung bereits in die Planung eines Redesigns  einbezogen werden. Es ist viel günstiger, die technische Optimierung von Anhang an zu berücksichtigen, als nach dem Relaunch Fehler oder Schwächen auszubessern. Alle technischen Aspekte des Redesigns sollten sich den SEO-Zielen unterordnen oder diesen zumindest nicht im Wege stehen.

Natürlich müssen diese Ziele vorab definiert werden: Wenn ich nicht weiß, wo die Reise hingeht, kann ich mich auch nicht darauf vorbereiten.  

Kategorien: Developer/SEO/Sonstiges  Kommentare 0
Tags: seo

Die Diskussion um Urheberrecht und Piraten ist mittlerweile so aufgeladen, dass die ganz großen Keulen aus dem Arsenal geholt werden: die Nazi-Vergleiche. 

Urheberrecht – Was die Piraten mit den Nazis gemeinsam haben

Im Moment findet man den Artikel bei Google mit dem Stichwort "Jürgen Stark Musikrat" auf Platz 7 (und auf Platz 4 den Verriss bei Netzpolitik.org). Ich bin gespannt, ob er es nur mit seinem Namen auch auf die erste Seite schafft und damit Herrn Jürgen Stark von der EZB-Bank überholt. So heftig wie die Reaktionen bisher ausfallen, halte ich das für möglich. 

Nachtrag:


Ja, er hat es geschafft, nach nicht mal 2 Tagen.
Davon kann man als SEO nur träumen 8-)

Nachtrag 2

Und in Wikipedia ist es auch schon angekommen. Nichts bringt soviel Publicity wie ein ordentlicher Shitstorm

Kategorien: SEO/Sonstiges  Kommentare 0

Kann sein, dass ich von Googles Panda Update profitiere: mein Blog hier ist ganz ohne weiteres Zutun für die Suchbegriffe »TYPO3 Augsburg« von Platz 7 oder 8 auf Platz 3 hoch ... Freut mich natürlich :-)

Wer mehr über dieses Update wissen will – vor allem, was in Zukunft bei der Suchmaschinen-Optimierung vermieden werden muss, um eine Abstrafung zu vermeiden – dem sei dieser Artikel empfohlen: »Panda Update: 5 Sünden, die Google jetzt bestraft«. 

Kategorien: SEO/Sonstiges  Kommentare 0

Ich habe hier gerade das Problem, dass eine neue Domain seit zwei Wochen nicht im Index von Google auftaucht. Mittlerweile ist die Domain bereits händisch bei Google gemeldet und in die Google Webmaster Tools eingetragen worden, ausserdem habe ich dort eine Sitemap angemeldet. 

Es geht nicht drum, damit die Google-Charts zu sprengen, aber die Seite sollte zumindest auftauchen, wenn man nach dem Titel bzw. der Domain »Landschloss Parz« sucht, und das tut sie nicht. Die robots.txt wurde von Google zwar gelesen, aber der Crawler kommt nicht vorbei – keine Ahnung, warum das passiert. Erlebe ich das erste Mal. Vielelicht, weil die Domain ganz frisch ist. 

Also versuche ich es mal mit einem direkten Link von meiner Homepage aus. Es handelt sich um eine schön gestaltete Webseite über ein hübsches Landschloss in Österreich, das frisch renoviert wurde, und in dem Veranstaltungs-Räume gemietet werden können: Landschloss Parz in Grieskirchen

Mal sehen, ob dieser Link was bringt ... 

Screenshot der Homepage des Landschloss Parz
Kategorien: SEO/Sonstiges  Kommentare 0
Tags: google

Die FAZ hat gestern einen Artikel zu Google Analytics veröffentlicht, in dem der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar die Meinung vertritt, dass eine Verwendung von Google Analytics in Deutschland nicht den Datenschutz-Richtlinien entspräche und deshalb strafbar sein könnte. Insbesondere die Verwendung der IP-Nummer wird bemängelt, da diese personenbezogen sei. 

Da die Verhandlungen mit Google kein Ergebnis bringen würden, droht Hr. Caspar nun damit, gegen Firmen vorzugehen, die Google Analytics auf ihren Seiten verwenden – im Rahmen der sog. Störerhaftung. Das dürfte zu ziemlicher Verunsicherung führen, da sehr viele Firmen mittlerweile Google Analytics einsetzen. 

Bei spreerecht.de ist jetzt ein Artikel erschienen, der die rechtlichen Hintergründe erläutert und auch konkrete Vorschläge macht, wie diese Störerhaftung umgangen oder zumindest entschärft werden kann: 

• Haftung für Google Analytics vermeiden – Anleitung für Webmaster

Da ich prinzipiell für Datenschutz bin – und unter diesem Aspekt die Arbeit unserer Datenschützer durchaus begrüße, auch wenn das in diesem Fall etwas unbequem wird – werde ich meinen Kunden künftig empfehlen, so vorzugehen. Oder vielleicht sogar ganz auf Google Analytics zu verzichten (Stichwort: Datenkrake) und z. B. Piwik zu verwenden. Bei Piwik kann man ebenfalls das Speichern der letzten 8Bit der IP-Nummer unterbinden, dadurch wird die IP-Nummer anonymisiert. Im Gegensatz zu Google Analytics passiert das aber sofort, die komplette IP wird also nie gespeichert. 

Kategorien: SEO/Sonstiges  Kommentare 2
Tags: analyitcs, google
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