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In eigener Sache

Peter Linzenkirchner, Lisardo EDV Beratung in Augsburg. Freelance und Partner für Design- und Webagenturen in Augsburg und München. Pixelgenaue Templates, valides HTML, barrierearm. TYPO3-Projekte, Extension-Programmierung und mehr ... 

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Bisher war das Risiko relativ gering, wenn man Google Analytics nicht datenschutzkonform eingesetzt hat. Die einzige Konsequenz, die man fürchten musste, waren bisher Bußgeldverfahren seitens der Datenschutzbeauftragten. Mittlerweile scheint es aber häufiger Abmahnungen in diesem Bereich zu geben: 

Abmahnung: 1.200 Euro wegen Fehlern beim Einsatz von Google Analytics?

Die Abmahnungen sind offenbar nicht unproblematisch, da der Abmahngrund (Verstoß gegen das allgemeine Persönlichkeitsrechtes) in dem Zusammenhang umstritten ist. Aber auch umstrittene oder problematische Abmahnungen dürfen nicht einfach ignoriert werden, sondern man muss sich juristisch dagegen wehren, was mindestens lästig und oft auch teuer ist. 

ich möchte deshalb nochmals ausdrücklich empfehlen, Google Analytics korrekt einzusetzen, und die datenschutzrechtlichen Auflagen zu befolgen. Das wären: 

  • Beschneiden der IP-Adressen um das letzte Triplet
  • Vertrag mit Google über die Datenverarbeitung
  • Datenschutzerklärung und Widerrufhinweis
  • Löschen der bereits vorhandenen Daten

Eine gute Zusammenfassung ist bei datenschutzbeauftragter.info zu finden. 

Alternativ kann auch PIWIK eingesetzt werden, aber Achtung: auch hier gelten die obigen Punkte, lediglich der Vertrag mit Google entfällt, eine Anleitung dazu gibt es zum Besipiel hier: Piwik datenschutzkonform einsetzbar, oder wieder bei datenschutzbeauftragter.info

 

 

In den neueren Versionen von TYPO3 kann man recht einfach beliebige Lightboxen einbauen, ohne dafür spezielle Extensions zu benötigen. Ich möchte möglichst wenig Extensions verwenden, um Inkompatabilitäten zu verringern, Updates zu erleichtern und vor allem um das Risiko von Sicherheitslücken zu vermindern. Wie man dazu prinzipiell vorgeht, möchte ich kurz am Beispiel der Slimbox zeigen. 

(Kleiner Tipp: wie es TYPO3 4.x geht, steht in diesem älteren Artikel.)

Slimbox ist ein ganz nette Lightbox, die den großen Vorteil hat, sehr klein zu sein. Sie hat zwar wenig Features und ist nicht responsiv, aber zumindest das letztere ist nicht unbedingt ein Nachteil, weil auf einem Smartphone keine Lightbox gut funktioniert, auch keine responsive. Am Smartphone ist keine Lightbox immer noch die beste Lightbox. 

Nun, hier gehts auch nur ums Prinzip, man kann das mit beliebigen anderen Lightboxen auch umsetzen. 

Schritt 1: Lightbox korrekt einbinden

Praktisch alle Lightbox-Scripts sind so aufgebaut, dass man im Head zuerst jQuery laden muss, danach das Lightbox-Script sowie ein kleines JavaScript-Snippet als Autoloader oder Trigger. Ausserdem muss man natürlich das CSS einbinden. Also im Typoscript-Setup der Installation etwa so: 

  1. page.includeJSlibs {
  2.  # zuerst das aktuelle jQuery laden
  3.  10 = fileadmin/js/jquery.min.js
  4.  10 {
  5.   forceOnTop = 1
  6.  }  
  7.  # danach slimbox
  8.  20 = fileadmin/js/slimbox2.js
  9.  # und mein eigenes JavaScript
  10.  30 = fileadmin/js/main.js
  11. }

Dabei natürlich die Pfade angeben, in denen die Dateien auch liegen. Und das CSS: 

  1. page.includeCSS { 
  2.  10 = fileadmin/css/slimbox2.css
  3.  10.media = screen
  4. }

Jetzt fehlt noch der Trigger bzw. Autoloader. Für die Slimbox kann der zum Beispiel so aussehen: 

  1. if (!/android|iphone|ipod|series60|symbian|windows ce|blackberry/i.test(navigator.userAgent)) {
  2. ­  jQuery(function($) {
  3. ­  ­  $("a[rel^='lightbox']").slimbox({
  4. ­  ­  ­  ­ // hier können weitere Optionen eingefügt werden
  5. ­  ­  ­  ­­ counterText: "Bild {x} von {y}"
  6. ­  ­  }, null, function(el) {
  7. ­  ­  return (this == el) || ((this.rel.length > 8) && (this.rel == el.rel))
  8. ­  ­  });
  9. ­  });
  10. }

Das "counterText" ist nicht unbedingt nötig, aber man kann damit den Text übersetzen. Im Original ist der Hinweistext sonst englisch.


[mehr]

Tipp: Dieser Artikel ist ein Update eines älteren Artikels zum gleichen Thema: Links im RTE auf Datensätze (News, t3blog) mit der Extension linkhandler. In den neuen Versionen von TYPO3 hat es einige Änderungen gegeben, so dass dieser Artikel nicht mehr genau stimmt. 

Zuerst haben wir das Problem, dass die Extension linkhandler unter TYPO3 6.x nicht mehr funktioniert und sogar das Backend unzugänglich macht, wenn sie über den Extensions-Manager installiert wird. Also mein Tipp: auf keinen Fall über den Extensionsmanager installieren, sondern diesen Fork von Github verwenden. Einfach herunterladen, das zip-Archiv auspacken und den entstehenden Ordner umbenennen in »linkhandler«. 

Danach gehts genau so weiter, wie in meinem Artikel beschrieben: es braucht zuerst eine Konfiguration des Linkbrowsers im TSconfig der Root-Seite. Diese kann für die neue News-Extension zum Beispiel so aussehen: 

  1. RTE.default.tx_linkhandler {
  2.   # beliebige Bezeichnung
  3.   tx_news {
  4.       # label / Karteikarte im Widget
  5.       label=News
  6.       # Tabellenname
  7.       listTables=tx_news_domain_model_news
  8.       # nur die Seiten im Seitenbaum zeigen, die auch die
  9.       # gewünschen Datensätze enthalten.
  10.       onlyPids=18
  11.   }
  12. }

Bei onlyPids müsst ihr natürlich die UID der Seite eintragen, auf der sich eure News-Datensätze befinden. Oder die Zeile auskommentieren, allerdings muss dann der ganze Baum nach News durchsucht werden, wenn man einen Link erstellen will. So ist es für den Redakteur bequemer.

Analog kann man den Linkhandler auch noch für die sonstigen Inhaltselement konfigurieren: 

  1. mod.tx_linkhandler {
  2.   # beliebige Bezeichnung
  3.   tx_news {
  4.       # label / Karteikarte im Widget
  5.       label=News
  6.       # Tabellenname
  7.       listTables=tx_news_domain_model_news
  8.       # nur die Seiten im Seitenbaum zeigen, die auch die
  9.       # gewünschen Datensätze enthalten.
  10.       onlyPids=18
  11.   }
  12. }

Danach muss im Typoscript-Setup der Link konfiguriert werden: 

  1. plugin.tx_linkhandler {
  2.   # Tabellenname
  3.   tx_news_domain_model_news {
  4.       # Link erzwingen, auch wenn die News versteckt ist
  5.       forceLink = 0
  6.       # typolink settings
  7.       parameter = 23
  8.       # alle nötigen Parameter
  9.     additionalParams = &tx_news_pi1[news]={field:uid}&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail
  10.    additionalParams.insertData = 1
  11.       # use caching
  12.     useCacheHash = 1        
  13.  }
  14. }

Bei parameter muss die UID der Seite eingefügt werden, welche die Single-Darstellung der News enthält. Bei additionalParams müssen alle zusätzlichen Parameter rein, die für den Aufruf des richtigen Datensatzes nötig sind – hier dargestellt für die neue News-Extension. 

Die Unterschiede zur früheren Fassung sind also nicht gravierend, so dass ich für weitere Varianten einfach nochmals auf den alten Artikel verweisen möchte. Dort ist zum Beispiel noch beschrieben, wie man mit mehreren verschiedenen Ausgabeseiten arbeiten kann.  

Eine dringende Bitte an alle, die E-Mails beruflich verwenden: verschlüsseln Sie Ihre Mails. 

Damit beziehe ich mich nicht nur auf PRISM & Co., obwohl ich gerne zugebe, dass es der Anlass ist, das Thema zu forcieren. Aber leider erhalte ich immer wieder E-Mails mit Zugängen und Passwörtern in Klartext. Niemand muss sich wundern, wenn er Opfer von Hackern wird, wenn er Zugänge und Passwörter in unverschlüsselten E-Mails versendet. 

E-Mail wird gerne mit einer Postkarte verglichen, die jeder lesen kann. Das ist aber nur teilweise richtig. E-Mail ist nämlich sehr viel öffentlicher als eine Postkarte: E-Mail ist wie eine bereits digitalisierte, perfekt maschinenlesbare Postkarte, die jemand ins Internet geworfen hat. E-Mails mit Passwörtern oder gar kompletten Logins sind Einladungen zu einem Hacker-Festival. 

Es ist nicht schwierig und kostet nur eine Viertelstunde. 

Wer weitere einfache und übersichtliche Anleitungen kennt, möge mir bitte den Link senden, oder in einem Kommentar drauf hinweisen. Ich nehme den Link dann hier auf. 

 

 

Kategorien: Developer/Tipps  Kommentare 0

Ich habe gestern das Heise-Skript »socialshareprivacy« (siehe mehr dazu in meinem Artikel bzw. auf der Originalseite von Heise) in eine TYPO3-Extension eingebaut und ins TER hochgeladen (Downloadlink). Sie heißt einfach socialshareprivacy. Sie ist so aufgebaut, dass

  • bei Neuerungen im Heise-Skript das Skript einfach in der Extension ausgetauscht werden kann
  • notfalls auch über Typoscript eine externe Variante eingebunden werden kann
  • das verwendete jQuery entweder automatisch durch die Extension eingebunden wird (default) oder ein bereits vorhandenes verwendet wird (Konfiguration im Extension Manager). 
  • praktisch alle Konfigurationsmöglichkeiten des Originalskripts über Typoscript möglich sind. 

Zu beachten ist, dass das Skript von Heise nur eine Instanz pro Seite erlaubt, die Extension kann also nur einmal pro Seite eingebunden werden. 

Installation: 

Die Installation ist simpel: einfach im Extension Manager runterladen, installieren und danach zwei Einstellungen tätigen: die Facebook APP-ID eintragen und anklicken, ob jQuery aus der Extension geladen werden soll oder nicht. 

Facebook APP-Id: 

Eine Anleitung wie man an diese ID kommt ist hier zu finden: Hinweis zur Facebook App-ID

Einbinden in eine einzelne Seite: 

Das Plugin wird in die Seite eingebunden wie alle anderen Plugins: einfach als Inhaltselement. Es gibt nichts zu konfigurieren, einbinden reicht. 

Einbinden ins Template: 

Das geht am besten über Typoscript: 

Im klassischen Template-Stil: 

MARKER < plugin.tx_socialshareprivacy_pi1

oder über TemplaVoila: 

lib.myplaceholder < plugin.tx_socialshareprivacy_pi1

Typoscript-Konfiguration: 

In der Extension-Dokumentation ist keine genaue Beschreibung aller Optionen, aber man kann sich einfach die ext_typoscript_setup.txt vornehmen, dort sind alle Optionen mit Beispielinhalten drin. Eine genaue Beschreibung der einzelnen Optionen ist auch auf der Heise-Seite zu finden. Man kann sie sogar von dort entnehmen und nach folgenden Regeln in sein Setup schreiben: 

1. Allgemeine Optionen: 

plugin.tx_socialshareprivacy_pi1.info_link = 

etc. 

2. Facebook-Optionen: 

plugin.tx_socialshareprivacy_pi1.services.facebook.status = on

etc. 

3. Twitter und Google+: 

plugin.tx_socialshareprivacy_pi1.services.twitter.___

plugin.tx_socialshareprivacy_pi1.services.gplus.___

etc. 

Textausgaben

Ich habe die Textausgaben für die Popups nicht ins Typoscript verlegt sondern in eigene Language-Dateien, um eine einfache Mehrsprachigkeit zu ermöglichen (auch wenn das in dem Fall schlicht Quatsch ist ... sehr deutsch, diese Angelegenheit). So können die Texte aber auch einfach über Typoscript geändert werden:

plugin.tx_socialshareprivacy_pi1._LOCAL_LANG.de.txt_help = 

etc. 

Fehler und Verbesserungsvorschläge: 

Bitte nicht einfach behalten sondern an mich senden, entweder per E-Mail oder über das Kontatkformular

Update

Die Extension ist ab Montag, 24.12.2012 in Version 1.2.1 im TER und jetzt kompatibel zu TYPO3 4.5 bis 4.7 und 6.0. 

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